Art and Alphabet

21. Juli 2017 bis 29. Okt 2017
Paulina Olowska, Alphabet, 2005, 3 of 26 coloured cards (for each letter of the alphabet), 4 b/w cards with poems by Frances Stark, Josef Strau, Paulus Mazur Edition 100 + X AP, Creditline: Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New YorkPaulina Olowska, Alphabet, 2005, 3 of 26 coloured cards (for each letter of the alphabet), 4 b/w cards with poems by Frances Stark, Josef Strau, Paulus Mazur Edition 100 + X AP, Creditline: Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York

Das vielschichtige Wechselverhältnis von Schrift und Bild in der Gegenwartskunst steht im Fokus der groß angelegten Ausstellung Art and Alphabet, die sich über zwei Etagen der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle erstreckt. Präsentiert werden Werke verschiedenster Medien von 22 internationalen Künstler_innen aus 15 Ländern, die unterschiedlichste Sprachen und Schriftsysteme mit ihren Bestandteilen erforschen, als visuelle Zeichen verstehen, erweitern und künstlerisch transformieren.

Ob in Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Filmen, Videos, Fotografien, Rauminstallationen oder performativen Arbeiten: Alphabete (armenische, arabische, lateinische usw.) werden manipuliert und ihre kultur- und identitätsstiftende Kraft hinterfragt; Schrift wird bis zur Unkenntlichkeit übereinandergeschichtet oder in Einzelelemente atomisiert; Handschriftliches verselbständigt sich zu einer lebendigen, kraftvollen Energielinie; Buchstaben werden zu Soundeinheiten intoniert oder in Körpersprache nachgestellt. Dabei entsteht ein spannungsvolles ›Kippen‹ zwischen dem Entziffern und Lesen von Schrift und dem Betrachten und Wahrnehmen eines Bildes.

Die Ausstellung umfasst künstlerische Positionen der letzten zehn Jahre, mit teilweise eigens für die Präsentation geschaffenen Werkgruppen. Einzelne Werke der 1960er und 1970er Jahre spannen, in die Ausstellung eingestreut, einen historischen Bogen.

Eigens für die Ausstellung hat die Hamburger Kunsthalle ein neues Vermittlungskonzept entwickelt, um einer möglichst breiten Gruppe von Besucher_innen den Zugang zu den künstlerischen Inhalten zu ermöglichen. Werke werden für verschiedene Sinne (Sehen, Hören, Tasten, Riechen) zugänglich gemacht. Dafür stehen u.a. Vermittlungsstationen mit taktilen Modellen zu ausgewählten Kunstwerken zur Verfügung.

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